Das Dorffest!

Es war ein tolles Wochenende!
Ein grosses Dankeschön an all die lieben aufgestellten Leute, die uns an unserem Stand besucht haben, die gespielt, geschrieben und gezeichnet haben, die sich für die Rümlanger Bilder interessiert haben, die köstliche Kuchen gebacken haben, die Waren transportiert und auf- und abgeladen haben, die den Stand eingerichtet haben, die Äpfel gerüstet haben, die alle Fragen zu Pflanzen beantwortet haben und merci für die generationenübergeifende Mithilfe am Kaffee&Kuchen-Buffet - von dreieinhalbjährig bis über neunzig!


Im Namen der Linde

Das war - trotz sengenden Hitze - ein würdiger Geburtstagsanlass, der Lindenspaziergang am 19. Juni 22: Am Schatten unter Linden, mit süssem Duft in der Nase und Bienengesumme in den Ohren!


30 Jahre!

Mit einer fröhlichen Gästeschar Geburtstag durften wir feiern. Hier sieht man Reporter Martin Allemann, wie er mit seiner Kamera einige der jetzigen und bisherigen NUR-Vorstandsmitglieder vor der NUR-Linde fotografiert.
(Foto: Sandra Saxer)

Vogelpirsch 2: Welchen Vogel gibt es hier zu entdecken?

Am 7. Mai lud Natur und Umwelt Rümlang (NUR) unter der Leitung von Ernst Räth zur zweiten Vogel-Pirsch im Naturschutzgebiet Glatt-Altläufe ein. Seit dem ersten Rundgang vor einem Monat sind verschiedene Zugvögel neu im Gebiet angekommen. Schon nach wenigen Metern hörte man einen Teichrohrsänger aus dem Schilf. Eingangs Wald ......

Unser Wald - Vortrag

von Thomas Hubli

Hier der Artikel aus dem Rümlanger vom 06.05.22

Warum?

Es gibt so viel Schönes in und um Rümlang zu entdecken, so viele interessante Sachen in der Natur oder tolle Ausblicke von der Höhe in alle Himmelsrichtungen.
Aber manchmal trifft man auch auf Unverständliches, und wir fragen uns: Warum?

Der "Biberbaum" an den Altglattläufen... weggeräumt,

hier radikalabgeholzt, kahl und wüst....

...warum bloss?

Das Interview

mit Ernst Räth, dem NUR-Präsidenten - denn der Verein feiert dieses Jahr sein 30jähriges Bestehen!

Alle Vögel sind schon da! Kennen Sie sie?

Staunen und trauern beim Nistkasten-Putzen

Eine muntere Gruppe von Erwachsenen und Kindern hat sich Ende November vom nasskalten Wetter nicht abschrecken lassen und sich den Nistkästen im Rümlanger Wald angenommen.
Das heisst konkret: Orten, abhängen, öffnen, Inhalt sichten und erfassen, staunen, leeren und reinigen und wieder aufhängen.
Ein grosses Dankeschön im Namen der Vogelschar 2022!

Bindingpreis für Biodiversität: Rümlang ganz vorne!

Bravo und weiter so!

Rümlang hat sich um den im 2021 erstmals vergebenen Binding-Preis zugunsten eines naturnahen Siedlungsraums beworben und ist unter die drei Finalisten gekommen.

Schmetterlinge!

Am 23. Juni 21 hat Schmetterlings-Expertin Barbara Kümin aus Kloten vor vielen interessierten ein hochspannendes Referat zu ihrem Lebensthema gehalten: Sommervögel!
Besonders die Schwalbenschwänze haben es Barbara Kümin seit frühester Kindheit angetan. Sie hat einige Prachtsexemplare mit nach Rümlang gebracht. 

Wussten Sie, dass die Raupen sich in der Puppe völlig auflösen? So quasi zu einem Urbrei werden? Aus dieser Masse wird dann der Schmetterling neu gebaut - ein wahres Wunder! Die Raupe, die kaum etwas sieht und hört, und nur ihre lokale Futterpflanze im Sinn hat, wird zu einem bunt schillerndem Wesen mit Facettenaugen und einem hoch entwickelten Geruchssinn,

das geschickt von Blüte zu Blüte fliegen kann.
Barbara Kümin gibt dem begeisterten Publikum folgenden Merksatz mit auf den Heimweg: Schmetterlingsförderung beginnt mit Raupenschutz!
Also freuen wir uns in Zukunft über jedes Räupchen im Garten oder über Blätter mit Frassspuren von Raupen!

Dies war unser buntes Frühlingsprogramm 2021!

In Schatzgärten

Eine muntere Gruppe traf sich letzte Woche zum Themenspaziergang "Schatzgärten - Gartenschätze", der quer durch Rümlang führte. Vier Gärtnerinnen öffneten die Gartentüren und liessen den Besuch in ihre Paradiese eintreten. Da war die begeisterte Gartenfrau, die alle ihre unzähligen Bäume, Stauden und Blumen mit lateinischem Namen kennt und Gärten in ganz Europa bereist, um neue Naturschätze heim zu bringen. Im anderen Garten hätte man stundenlang verschiedenste zauberhafte Figuren und Kunstgegenstände aus Ton, Metall oder Holz im üppigen Gartengrün entdecken mögen. Und überall blühten die Rosen in allen Farben und Varianten! Anderswo luden gemütliche Sitzplätze zum Ausruhen und einfach nur Schauen und Staunen. Hochbeete, Teiche, Trockenstandorte und vor allem Blumen sorgten für viel Gesprächsstoff. Der Schlusspunkt dieses anregenden bunten Nachmittags war der Besuch des Bienengartens im Alterszentrum Lindenhof. Zwei Bienenvölker werden hier sorgsam gehegt und gepflegt und sammeln fleissig Pollen und Nektar im Umkreis von zehn Kilometern. So nah - so schön, da waren sich alle Teilnehmenden beim Abschied einig.

Am Bahnbord

So nah - so schön. Man braucht nur nach draussen zu gehen und mit offenen Augen durch die Umgebung zu streifen! Es gibt soviel Wunderbares zu entdecken!
Hier dazu der Bericht aus dem Rümlanger.

Im Frühlingswald

Am Sonntagnachmittag 11. April hat die NUR zu einem Waldspaziergang eingeladen. Unter dem Motto „Dem Frühling auf der Spur“ wurden auf dem zweistündigen Rundgang Frühblüher untersucht, ein Schwarzmilan-Horst und Spechtlöcher entdeckt, verschiedene Vogelgesänge zugeordnet, Zunderschwämme erkundet, Schmetterlinge und Bäume bestimmt. Nach einer kurzen Pause mit Informationen zum Brutgeschäft der Vögel zeigte Ernst Räth eine Buche mit mehreren Spechtlöchern. Beim Vita-Parcours-Posten gab es ein schön geflochtenes Amselnest sowie ein Meisennest aus Moos zu bestaunen. Als weitere Brutstätte präsentierte Ernst Räth eine aufklappbare Buntspechthöhle, damit man sich ein Bild von den relativ engen Platzverhältnissen der Jungspechte machen konnte. Auf dem Weg zur Hueben-Hütte entdeckte ein aufmerksamer Teilnehmer eine nicht alltägliche Pflanze, die mit Hilfe einer Blumen- App bestimmt werden konnte: Es war eine Mandelblättrige Wolfsmilch! Zum Abschluss gab es für die muntere Schar bei der Hütte Muffins und Apfelkuchen.

Zum Online-Vortrag des "Sammelsack-Experten" Hanspeter Hösli von InnoRecycling AG vom 31. März 2021: 

Bring Plastic Back!


Von wegen Umweltschutz sei eine trockene Materie und ihre Verfechter seien humorlose Fanatiker. Hanspeter Hösli versprüht frischen Pioniergeist und eine ehrliche Begeisterung für sein Thema, dem Kunststoffrecycling.

Am letzten Mittwoch berichtete der Sammelsack-Experte der ersten Stunde in einem Zoom-Online-Referat, das vom Verein Natur&Umwelt Rümlang (NUR) organisiert worden war.

Über zwanzig interessierte Personen folgten von zuhause aus den fundierten Ausführungen des Fachmannes von InnoRecycling, der Schweizer Firma, die sich auf Verwertung von Plastikabfall spezialisiert hat. Kunststoff wird seit über 20 Jahren zu Regranulat verarbeitet.

Ganz klar wäre es für die Umwelt am besten, wenn wir gar keine Kunststoffverpackungen mehr brauchen würden. Aber das ist gemäss Hösli eine Illusion. Reduzieren ist trotzdem auch sehr wichtig. Seit sechs Jahren wird Haushaltkunstsoff im Sammelsack gesammelt (www.sammelsack.ch).

So wie wir Glas, PET, Alu, Papier und Karton sammeln, soll es selbstverständlich werden, dass wir die vielen Kunststoffabfälle, die im Haushalt anfallen, nicht in den Kehricht werfen sondern im Sammelsack sammeln und in der Altstoff-Sammelstelle abgeben.

Die Sammelsackinhalte werden sortiert und dann in Eschlikon im TG mit einem Verfahren zu Granulat verarbeitet. Zwei Drittelder Sammelmenge wird als wertvolles Kunststoffrecyclingprodukt (Regranulat) wieder in den Kreislauf zurückgeführt. So kann Erdöl und Energie zur Herstellung von Primärgranulat gespart werden. Ein Drittel Mischkunststoff wird für die Zementherstellung verwendet und substituiert Braunkohle oder Erdöl.

Pro Jahr werden 650‘000 Tonnen Kunststoff in der Kehrichtverbrennung vernichtet: Dadurch werden pro 1 Kilo Kunststoff 2,5 – 3 Kilo CO2 emittiert. "Alles ist besser als Verbrennen!" sagt auch das Bundesamt für Umwelt und das AWEL (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) des Kantons Zürich. 

Bei der Fragerunde zeigte sich ein Vorteil des Online-Referats, als eine Konsumentin eine leere Chipstüte direkt in die Kamera hielt und fragte, ob sie diese auch in den Sammelsack legen dürfe. Und da gab es eine erstaunliche Antwort: Ja, auch mehrschichtige Verpackungstüten, Tetra Pak‘s, Pflanzentöpfe, Beerenschalen, Fleischverpackungen - alles ist verwertbar! Aber bitte keine PET-Getränkeflaschen, geschäumten Styropor, verschmutzte Marinadeschalen, Plastik-Kinderspielzeuge, Medikamentenblister und Zahnbürsten, da letztere aus minderwertigem Kunststoff hergestellt seien. PET-Flaschen gehören unbedingt weiterhin in die PET-Sammlung!

Es gibt in der Schweiz über 310 Sammelstellen, welche volle Sammelsäcke entgegennehmen. Rümlang gehört seit diesem Jahr auch dazu. Die 60 l - Sammelsäcke können in der Altstoffsammelstelle bezogen werden.

Hösli lädt Interessierte für nach Corona zu einer Werksbesichtigung in Eschlikon TG ein. Auf der Homepage der NUR wird dies dann publiziert sein. Dort sind auch ergänzende Informationen aus dem Referat aufgeschaltet.

Das langfristige Ziel von Hanspeter Hösli wäre die gesammelte Menge von 100'000 Tonnen Plastikabfall pro Jahr. An seinem ansteckenden lebhaften Engagement kann es garantiert nicht liegen, wenn das nicht klappen sollte.

Anita Hürlimann (NUR)

Unsere Siedlungsvögel

Ernst Räth hat auch eine Übersicht unserer Siedlungsvögel erstellt. Viel Freude beim Beobachten und Kennenlernen!

Rümlang ist schön!

Wir leben in einer vielfältigen Umgebung mit Landschaft, Natur und Technik. Zu Fuss oder mit dem Velo lassen sich in alle Himmelsrichtungen viele besondere Sehenswürdigkeiten entdecken. Was es dazu braucht: offene Augen! Geniessen wir, was wir haben und staunen wir immer wieder über all das Schöne am Wegrand!

Naturzentrum Neeracherried


Erleben Sie die Natur hautnah im Neeracherried! 

Im BirdLife-Naturzentrum Neeracherried lässt sich die Natur hautnah erleben: Vögel, Frösche, Libellen und eine grosse Vielfalt an Pflanzen können von den Stegen und den beiden Beobachtungshütten aus entdeckt werden. Das Naturzentrum kann individuell besucht werden oder auch im Rahmen einer Führung mit einer angemeldeten Gruppe, sei es mit einem Verein, einer Firma oder mit der Familie. Direkt beim Naturzentrum liegen zudem eine Beobachtungsplattform sowie zwei Naturpfade und ein Picknickplatz (ohne Feuerstelle).