Waldmaus - die Jugendgruppe mit Naturflair!

Seit Frühling 2016 treffen sich junge naturbegeisterte Mädchen und Buben einmal monatlich am Mittwoch zu einem Naturnachmittag. Unter der Leitung von Christine Marti, Antonella Urech und Ernst Räth gibt es immer ein spannendes Thema verbunden mit Informationen, Aktionen, Spiel und Spass. Teilnehmen können interessierte Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse. Hier zur Anmeldung bei Christine Marti:

September 22:

Herbst - Zeit der Samen!

Endlich war es so weit, die Leiter der Jugendgruppe Waldmaus hielten ihr Versprechen, und die Kinder bekamen an diesem Nachmittag reichlich Zeit, um im Wald zu spielen. Aber zuerst trafen sich alle mit dem Fahrrad im Dorf, und nach einer kurzen Fahrt entlang des Züriwegs kam die Gruppe am Zielort an.
Ernst Räth hatte am Morgen viele Pflanzensamen gesammelt und diese auf einem weissen Tuch ausgebreitet. Schnell verstanden die Kinder die verschiedenen Strategien der Pflanzen, um sich weiterzuverbreiten. Manche Samen fliegen mit dem Wind, andere kleben sich an Lebewesen und werden so weitertransportiert, die nächsten sind lecker und werden gefressen und später an einem neuen Ort wieder ausgeschieden. 





Und schliesslich gibt es noch Samen, die einfach auf den Boden fallen, um dort wieder zu keimen. 
Begeistert nahmen die Jungforscher an einem Fotowettbewerb in zwei Gruppen teil. Ausgestattet mit zwei I-Pads suchten sie während zwölf Minuten verschiedene Samen, Tierspuren und Pilze im Wald und schossen von ihren Funden ein Foto.
Als Belohnung bekamen die zwei Gruppen je ein Paket, gefüllt mit Leckereien, die alle Samen von Pflanzen enthielten.
Ja, und dann war es endlich so weit: Die Kinder durften nach Lust und Laune im Wald spielen!


(Bericht und Fotos: Christine Marti)

Juni 22:

Segler hautnah!

Es war ein spannender und aufregender Nachmittag, denn die Jugendgruppe Waldmaus durfte die Mauer- und Alpenseglerstation am Mülirain in Rümlang besuchen, welche von Silvia Volpi, der passionierten Stationsleiterin, geführt wird.

Als wir vor dem Haus standen, kam ein Auto angefahren und eine Frau brachte einen aufgefundenen, verletzten Vogel in die Pflegestation. Sofort kümmerte sich eine erfahrene Helferin des Freiwilligenteams um den kleinen Patienten.
Dann gab es für uns eine Führung durch die Station.

In einem Raum wurden ganz viele Mauer- und Alpensegler jeden Alters gepflegt, gefüttert und so lange wie nötig beobachtet. Mit Interesse schauten wir zu, wie die Mauersegler mit toten Grillen gefüttert und ihre Federn gereinigt wurden. 





Die Kleinsten piepsten laut und schnappten gierig nach allem, was sie erwischen konnten, die grösseren Vögel waren oft ruhig und schienen nicht besonders hungrig zu sein. In einem abgedunkelten Zimmer zeigte uns Silvia Volpi anschliessend, wie sie mit den Vögeln trainiert, damit diese wieder kräftig genug werden, um möglichst bald gesund gepflegt wieder in die Freiheit fliegen zu können.

Der unvergessliche Moment dieses erlebnisreichen Nachmittages war jedoch, als jedes Kind einen der Vögel in den Händen halten und streicheln durfte.

Danke Silvia Volpi, dein langjähriges Engagement für die Mauer- und Alpensegler ist grossartig!


(Bericht und Fotos: Christine Marti)

Mai 22:

Superhelden!

Um 13.30 Uhr traf sichsich eine wohlgelaunte Gruppe Waldmäuse beim Tierheim. Über

Feldwege, einer Durchquerung von einem Waldstück  und einem Sprung über einen kleinen Bach erreichten wir die Anhöhe vom Hürstwald. Auf einer Waldlichtung gab es einen Postenlauf mit vielen Infos über das Ameisenvolk. Anschliessend konnten die Kinder mit einem Fragebogen ihre neu erworbenen Kenntnisse testen. 

Erstaunen gab es bei der Erkenntnis, dass es nur Arbeiterinnen gab, die männlichen Kollegen brauchte es nur für den Liebestanz und danach starben sie. Verschiedene Berufe wie Wächterinnen, Schreinerinnen, Kinderbetreuerinnen und viele mehr werden von den fleissigen Ameisen  besetzt. 





Nach dem neu angeeigneten Wissen wanderten wir zu einem Ameisenhaufen. Da sah man die Schreinerinnen, welche bedacht sind, dass das Klima im inneren des Haufens trocken und angenehmen temperiert bleibt, emsig am Arbeiten. Kam man zu nahe an den Haufen krabbelten die aufmerksamen Wächterinnen an den Hosenbeinen hinauf. Eine unaufmerksame Waldmaus wurde sogar in die Hand gezwickt.

Unsere Aufgabe war es einen schützenden Zaun, um den Haufen zu legen. Wir schlugen dazu vier Pfosten im Halbkreis um den Haufen in den Boden ein und verbanden diese anschliessend mit einer Hanfschnur.

Bei der Huebenhütte genossen wir den wohlverdienten Zvieri und zum Schluss powerte sich die fröhliche Gruppe bei einem Spiel mit Wasser und Eimer aus. 

 


(Leitung: Antonella Urech, Ernst Räth)
(Bericht : Antonella Urech und Christine Marti)

April 22:

Kunterbunt!

Eine gut gelaunte und energiegeladene Kinderschar traf sich an diesem überraschend warmen Apriltag zum Jugendgruppen Waldmaustreffen mit dem Thema Farben. «Werden wir Eier färben?», fragten die Kinder.

Um den Weg in den Wald zu verkürzen, wurden unterwegs die ersten Spiele gespielt, und jeder überlegte sich seine Lieblingsfarbe. Bei der Huebenhütte angekommen, erwartete dort ein Feuer und viele bunte Farben die jungen Naturforscher. Jedes Kind durfte unter der kundigen Anleitung von Antonella, ein Seidentuch mit den Farben seiner Wahl bemalen. Mucksmäuschen still war es, alle Jugendgruppenmitglieder arbeiteten konzentriert an ihren Tüchern, festigten die Farben mit Essig und kochten diese anschliessend in einem Topf mit blauer Farbe. 





Gespannt warteten alle auf das Ergebnis und manch einer fragte sich, ob die Tücher am Schluss nicht einfach nur unifarben dunkelblau sein werden.

Um die Wartezeit zu verkürzen, wurden den Kindern ein geschichtlicher Rückblick über die Verwendung und Herstellung von Naturfarben sowie viel Wissenswertes zum Thema Farben vermittelt. Die Mitglieder der Jugendgruppe Waldmaus sind nun Spezialisten in diesen Bereichen. Wie werden Farben aus Naturmaterialien hergestellt? Warum sind die Haare im Alter grau? Welche Farben sehen Katzen? Sie, lieber Leser, wissen es nicht? Nehmen Sie Kontakt mit einem Kinder der Jugendgruppe Waldmaus auf und lassen Sie es sich erklären!


(Leitung: Antonella Urech, Christine Marti, Ernst Räth)
(Bericht : Christine Marti)

Februar 22:

Was macht der Jäger?

Was macht der Jäger?

Vierzehn aufgeregte und neugierige Kinder der Jugendgruppe Waldmaus konnten diesen Nachmittag kaum erwarten. Der Rümlanger Jäger und Jagdaufseher Albert hat sich an diesem herrlichen Mittwoch Zeit genommen und begleitete die Kinder auf einer spannenden Entdeckungstour durch den Wald.

Zuerst besichtigte die Gruppe eine Ackerfläche, auf welcher Weizen angepflanzt worden war. An einigen Stellen wächst der Weizen schön in Reih und Glied, aber oft wurden von den Kindern kahle, umgegrabene Flächen entdeckt. Was ist da geschehen? 
Schnell wurden die Übeltäter entlarvt: die Wildschweine durchwühlten nachts den Acker und zerstörten so einen beachtlichen Teil der Ernte. 





Albert erklärte den wissbegierigen Kindern, wie schwer es ist Wildschweine zu bejagen und erläuterte dabei auch die zahlreichen Sicherheitsmassnahmen, die ein Jäger bei der Jagd immer ergreifen muss.

Nachdem die Gruppe einem Trampelpfad durch das Dickicht gefolgt war, erreichten sie eine wunderschöne Lichtung. Albert erzählte, dass die Jäger diese nicht einsehbare Waldfläche von Gestrüpp und Dornen freihalten würden, damit sich die Tiere des Waldes an dieser geschützten Stelle gefahr- und störungsfrei aufhalten können. Besonders fasziniert waren die jungen Naturforscher von dem alten Baumstamm, in welchen die Jäger Salz füllen, damit die Tiere diesen wichtigen Mineralstoff mit der Zunge vom Stamm lecken können.
Wenig später führte Albert die Jugendgruppe Waldmaus zum Wildschweinspa. 




 

In diesem Waldteich suhlen sich die Wildschweine und reiben sich nach dem Bad an den Bäumen, um zusammen mit dem Schlamm, welcher in ihrem Fell haften bleibt, auch gleich alle Parasiten loszuwerden. Die Kinder entdeckten rund um den Teich verschiedene Fussspuren und auch mehrere Bäume, an welchem der abgeriebene Schlamm deutlich zu erkennen war.

Am Schluss des Treffens durften die Kinder die Felle des Wildschweins, des Rehs, des Dachs und des Fuchses sowie verschiedene Geweihe bestaunen und berühren. Die grösste Überraschung kam aber ganz am Schluss: alle durften sich ein Lederband mit einem Anhänger aus Rehgeweih aussuchen und mit nach Hause nehmen.

Vielen Dank Albert, es war ein unvergesslicher Nachmittag mit dir!

(Bericht : Christine Marti)

Januar 22:

Bäumige Geschichten und der Gartenschläfer!

Das Wissen über unsere Bäume erweitern und genauer hinsehen beim Tier des Jahres 2022, dem Gartenschläfer.

Dies waren unsere Themen beim ersten Treffen im neuen Jahr.

Bei wunderschönem Sonnenschein begann unser Nachmittag mit einem Postenlauf beim Hallenbad.

In drei Gruppen, bestückt mit je einer Karte, gingen unsere Waldmäuse auf die Pirsch.

An sechs Posten mit Ziel bei der Huebenhütte erfuhren wir viel Wissenswertes über Bäume.


 




Wie alt ist der älteste Baum in der Schweiz, wie gross ist die 800jährige Linde von Linn?

Mit einem Seil an dem wir uns festhielten und einen Kreis bildeten, stellten wir den 11m langen Stammumfang der Linde dar.

An den weiteren Posten wurden folgende Fragen gestellt:

Wozu braucht es Bäume, was geben sie uns?

Was kann man alles aus Holz herstellen?

Wie findet man heraus, wie alt ein Baum ist?

Beim letzten Posten versuchten die Kinder mit verbundenen Augen zu erraten, was für Früchte uns die Bäume schenken, indem blind degustiert wurde.




Nach der Pause erzählte uns Ernst Räth viel Wissenswertes über den Gartenschläfer, dem Tier des Jahres 2022. Zum Abschluss zeigte Antonella Urech einen Kurzfilm über dessen  täglichen Aktivitäten.

Auf dem Rückweg zum Hallenbad bestaunten wir noch ein natürliches Bienenhotel: ein alter Baumstrunk, von Holzinsekten durchlöchert und vom Schwarzspecht traktiert, mit verschiedenen natürlich erstellten Nistplätzen für Wildbienen und anderen Kleinstlebewesen.

 

(Bericht : Antonella Urech und Ernst Räth)

November 21:

Sich entzücken lassen und kreativ sein!

Zuerst erfuhren die wissensbegierigen, jungen Naturforscher einige Fakten über die Vogelnistkasten, welche von der NUR auf dem Rümlanger Gemeindegebiet betreut werden und sie erlernten, wie sie anhand eines Bestimmungsschlüssels und einer Broschüre die Nester, welche sich in den Nistkasten befinden, selbständig bestimmen können.
Gespannt machten sich die Kinder auf den Weg, um ihr Wissen anzuwenden. Sobald ein Nistkasten, oft mit vereinten Kräften, mit der Stange vom Baum genommen wurde, stieg die Spannung: 






Was für ein Nest wird vorgefunden und hat es vielleicht Eier im Nest? Gibt es noch andere Bewohner, wie Spinnen oder Tausendfüssler? Eifrig wurde anhand des Bestimmungsschlüssels und der Fotografien das Nest bestimmt und die Resultate wurden pflichtbewusst in die Kontrollliste eingetragen. Schnell wurde der Nistkasten wieder aufgehängt und schon begab sich die begeisterte Kinderschar auf die Suche nach der nächsten Brutstätte.







Später widmeten sich die Kinder einer kreativen Aufgabe, welche sie mit grosser Konzentration und viel Eifer ausführten. Mit Floristikdraht wurden Ästchen miteinander verbunden, um eine Housse für ein ausgedientes Konfitürenglas herzustellen. In weniger als einer Stunde entstanden schöne, vorweihnachtliche Dekorationen für den Küchentisch in trendigem Naturlook.

(Bericht: Christine Marti)

Oktober 21:

Zu Besuch bei unserer Hecke!

Sieben Kinder, von denen drei auch beim Pflanzen der Hecke geholfen haben, machten sich mit Antonella auf den Weg zur Hecke.

Diese Hecke war im letzten Herbst als Lärmschutz gegen das Autobahngeräusch mit Hilfe der Waldmauskinder im Bärenbohl gepflanzt worden. Im Bärenbohl erwartete uns schon Katrin Luder, Biologin und Natuschutzbeauftragte der Gemeinde Rümlang. Das Wetter zeigte uns all seine Gesichter. Beim Loslaufen nieselte es leicht, auf halbem Weg zeigte sich die Sonne, und als wir bei Katrin eintrafen, zogen wieder dunkle Wolken auf. Gut waren alle dem Wetter entsprechend angezogen.


Die Hecke war ziemlich gewachsen. Katrin äusserte sich erstaunt, dass fast alle Sträucher überlebt haben, normal muss man ca. 10% davon abstreichen. 

Erst hiess es, wir müssten helfen die Pflanzen,  zurecht zu schneiden. Beim Betrachten zeigte sich aber ein ganz anderes Problem. Die Pflanzen waren zum Teil ganz von Grasbüscheln umwachsen.

Nun galt es, das Gras auszureissen, damit die Pflanzen wieder Luft bekamen. Es war eine anstrengende Arbeit, denn die Grasbüschel waren gut angewachsen. 

Vor Beginn der Arbeit forderte uns Katrin auf, die Pflanzen gut zu betrachten, denn nach der Pause gäbe es ein Quiz.

Kurz vor der Pause begann es wieder zu regnen, Katrin lud uns ein in ihrem Dienstauto den Zvieri einzunehmen, was natürlich mit viel Freude angenommen wurde.


Nach der Pause verteilte sie Blätter auf denen Pflanzen abgebildet waren. Nun galt es, diese im Feld zu suchen. Alle machten ihre Arbeit gut, jedes fand seine abgebildeten Pflanzen. Zum Teil brauchte es eine gute Beobachtungsgabe, weil einzelne Pflanzen noch klein waren und keine Früchte trugen.

Vor der Verabschiedung zeigte uns Katrin noch eine gelbe Pflanze, das schmalblättrige Greiskraut, ein Neophyt.

Eine mehrjähriges Pflänzchen welches ungewollt mit dem Handel von Schafwolle aus Südafrika eingeschleppt worden war. Es produziert ein grosse Menge Samen, welche vom Wind verteilt werden. Bei uns findet man es meist entlang von Bahnlinien, Strassen und Autobahnen. Das Greiskraut ist giftig für Vieh. In Frankreich erobert es bereits Weiden, und bei uns ist es im Vormarsch.

Nachdem wir uns von Katrin Luder mit einem kleinen Geschenk bedankt haben, machten wir uns auf den Heimweg.

(Bericht von Antonella Urech)

September 21:

Birdlife Jugend-Plauschtag!

Das Naturzentrum Neeracherried lud am 11. September zum Jugendplauschtag (JPT) ein. Dieser Anlass wird jährlich von BirdLife Schweiz organisiert. Weil der JPT dieses Jahr praktisch vor unserer Haustür stattfand, entschlossen wir uns, daran teilzunehmen. Drei Mädchen und zwei Knaben wollten sich diesen besonderen Anlass nicht entgehen lassen.

Und so traf die Rümlanger Waldmaus-Gruppe in Neerach auf eine bunte Schar von anderen Jugendgruppen aus der ganzen Schweiz. An insgesamt sechs Posten zum Thema „Vogelzug“ konnte man Punkte sammeln. Darunter war u.a. eine Stafette über die „Alpen“, „Nahrung“ suchen im Sand, an Sträuchern und auf dem Boden, Vögel beobachten und zählen am Himmel und ein Vogelflug auf dem Simulator. Als Geschenk erhielten alle TeilnehmerInnen einen Gratiseintritt ins „Neeri“ für die ganze Familie. Müde, aber sehr zufrieden brachte uns der 510er zurück nach Rümlang.
(Bericht von Ernst Räth)

Juni 21:

Wald entdecken!

Gut gelaunt begrüsste Thomas Hubli, der Rümlanger Förster,  die Jugendgruppe Waldmaus bei der Huebenhütte. Sogleich schickte er die Kinder los, um einen Gegenstand des Waldes zu suchen. 

Anhand der gesammelten Sachen erklärte der Fachmann des Waldes den Kindern wie ein Baum wächst, was seine Bedürfnisse sind und wie sich der Förster um ihn kümmert. Schnell wurde allen klar, dass es kein Leben auf der Erde ohne Pflanzen gäbe.

Nach dieser Erkenntnis galt es, eine Brücke nur mit Pfählen und ohne andere Hilfsmittel zu bauen. 

Eine schwierige, aber eindrückliche Aufgabe, denn am Schluss konnten alle Kinder gleichzeitig auf der Brücke sitzen. 
Ein Entdeckungsrundgang durch den Rümlanger Wald, bei welchem verschieden grosse Eichen besucht wurden, rundete den erholsamen Nachmittag im sattgrünen Wald ab.
(Bericht von Christine Marti)

Mai 2021: Holz schnitzen!

Eine gut gelaunte Kinderschaar fand sich bei der Huebenhütte ein, um dort ihre Sackmesserfähigkeiten unter der kundigen Anleitung von Ernst Räth zu perfektionieren. Nach einer kurzen Einführung durften die motivierten und äusserst konzentrierten Kinder sogleich Hand anlegen. Es wurden Namen in die Hölzer geritzt, filigrane Muster geschnitzt, Rinden abgeschabt, Kerben geschnitten, Schnüre befestigt und schon waren die Klanghölzer fertig. 

Eine gut gelaunte Kinderschaar fand sich bei der Huebenhütte ein, um dort ihre Sackmesserfähigkeiten unter der kundigen Anleitung von Ernst Räth zu perfektionieren. Nach einer kurzen Einführung durften die motivierten und äusserst konzentrierten Kinder sogleich Hand anlegen. Es wurden Namen in die Hölzer geritzt, filigrane Muster geschnitzt, Rinden abgeschabt, Kerben geschnitten, Schnüre befestigt und schon waren die Klanghölzer fertig. 

Selbstverständlich durfte ein offenes Feuer, um Würste, Steckenbrote und Süssigkeiten zu bräteln, nicht fehlen und es blieb sogar noch genügend Zeit, um ein eigenes Spiel zu erfinden! 

Was gibt es Herrlicheres als einen solchen Mittwochnachmittag im Wald? 
(Bericht von Christine Marti)

April 2021: Spechtspuren

Bei wechselhaftem Aprilwetter streifte eine warmangezogene Kinderschar durch den Rümlanger Wald. Heute war sie auf der Suche nach den Spuren des Spechts. Was für ein Glück, gleich zu Beginn der Entdeckungstour zeigte sich ein verliebtes Buntspechtpaar und später konnte sie den Rufen eines Schwarzspechts horchen!
Im Laufe des Nachmittages erläuterte Ernst Räth den Kindern, wie die verschiedenen Spechte aussehen, wie ihre Rufe klingen, was sie 

fressen, wie sie von Kopfschmerzen verschont bleiben, welchen Tricks sich diese schönen Vögel bedienen und wie wertvoll der Höhlenbau auch für andere Tierarten ist. Ein Höhepunkt des Nachmittages war, als die Kinder einen Höhlenbaum mit blauer Farbe kennzeichnen konnten. Der blau gesprayte Specht erinnert nun den Besitzer des Baumes daran, dass hier ein Specht wohnt und er seine Wohnung gerne behalten möchte.
(Bericht von Christine Marti)

Osterüberraschung!

Die Jugendgruppe Waldmaus hat sich im April wieder getroffen und startete in die Saison mit einer Osterüberraschung.

Alle Kinder konnten zu Hause ein Osternest basteln und es Herrn und Frau Osterhase in den Briefkasten legen. Ein paar Tage später erhielten es die Kinder mit einem süssen Geschenk und einem Päckchen Blumensamen wieder zurück. Herr und Frau Osterhase freuen sich diesen Sommer auf die vielen bunten Blumen in Rümlang!
Im Wald ging es dann auf Specht-Suche.....

Oktober 2020: Kraftakt

Die Jugendgruppe Waldmaus und die NUR haben zu einem Kraftakt eingeladen und zweiundzwanzig Leute sind dem Aufruf gefolgt. Motiviert und voller Energie haben sie einen Samstagvormittag lang geschuftet und einen riesigen Erfolg erzielt: eine wunderbare Hecke ist entstanden!

Noch sind die 16 verschiedenen, einheimischen Pflanzenarten klein und unscheinbar, aber schon im Frühling werden sie zu wachsen beginnen und rasch grösser werden. 

Die Hecke wird Insekten, kleinen Säugetieren, Vögeln und Fledermäusen eine neue Struktur in ihrem Lebensraum bieten und rasch von der Tierwelt bewohnt werden.

Das Gefühl alle zusammen etwas Sinnvolles zu leisten, hat diesen nebligen Samstag zu einem ganz besonderen Tag lassen werden!

 

September 2020: Mammutfieber

Hurra, endlich fand wieder ein Jugendgruppen Waldmaustreffen statt! 17 gut gelaunte Mitglieder bestiegen den Zug, reisten nach Niederweningen und spazierten zum Mammutmuseum. Dort wurde die Kinderschar herzlich von Frau und Herr Ehrensperger empfangen und alle durften ins Museum eintreten. 

Mucksmäuschenstill war es, als Herr Ehrensperger mit seinen Ausführungen begann. Er verstand es hervorragend die Kinder während einer Stunde mit seinen Worten zu fesseln. Herr Ehrensperger veranschaulichte, wie das Mammut vor rund 40 000 Jahren im Wehntal gelebt hatte, wie es durch die mit reicher Vegetation ausgestattete Landschaft wanderte, Blätter und Äste von den Bäumen riss, um sich zu ernähren und von welcher stattlicher Statur es war. 

Während die Mitglieder der Jugendgruppe Waldmaus erfuhren, dass bisher nur in Niederweningen Mammutüberreste in der schwarzen Torfschicht gefunden werden konnten, bestaunten sie die rekonstruierte Darstellung mit den Originalknochen des grössten Fundes vom Dorf.

Allzu schnell war die Zeit des Besuches im Mammutmuseums vorüber, aber der neu erweckte Traum, einmal auf Mammutüberreste im eigenen Garten zu treffen, wird so schnell nicht mehr aus den Köpfen der Kinder zu kriegen sein!

Januar 2020: Wie überwintern Tiere?

Es war ein regnerischer Winternachmittag, doch die Mitglieder der Jugendgruppe Waldmaus waren wetterfest angezogen, gut gelaunt und voller Tatendrang. 

Nach einem zügigen Marsch zu der Huebenhütte beschäftigten sich die Kinder mit der Frage welche Überlebensstrategien die verschiedenen Bewohner des Waldes bei uns haben. Vorräte anlegen, Futter suchen trotz schwierigen Bedingungen, Winterfell wachsen lassen oder Winterspeck anfressen, Winterruhe halten, Winterstarre ertragen, Winterschlaf geniessen oder in die Ferien fliegen… 

Alle Optionen wurden geprüft und entsprechenden Tieren zugeordnet. Spiele, Bilder und Anschauungsmaterial schmückten den Nachmittag aus und entlockten den Naturforscherinnen und Naturforschern das eine oder andere « Jööö». 

Langsam kroch die Kälte in die Zehen und Finger, umso mehr erfreuten sich alle am zuvor entfachten Feuer, dem heissen Tee und dem herrlichen, frischen Kräuterbrot!

Hier weitere Waldmaus-Foto-Impressionen